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Er sagt, die Angst vor dem Tod rühre größtenteils von dessen dramatischer Darstellung in der Unterhaltungsbranche her. Szenen extremen Leidens, Panik und Chaos in letzter Minute seien in Filmen und Fernsehsendungen üblich, spiegelten aber selten wider, was Hospizmitarbeiter täglich erleben. In einem echten Hospiz ist der Tod oft still, sanft und von tiefem Frieden geprägt. Angehörige seien oft überrascht, wie friedlich die letzten Stunden des Lebens verlaufen können.
Eines der häufigsten Missverständnisse ist, dass Sterbende ständig Hunger, Durst oder unerträgliche Schmerzen haben. Laut McFadden ist das in der Regel nicht der Fall. Wenn sich der Körper dem Lebensende nähert, nehmen Hunger- und Durstgefühl auf natürliche Weise ab. Die Verdauung verlangsamt sich, und der Körper benötigt nicht mehr dieselbe Energiemenge. Patienten verlieren oft das Interesse an Essen und Trinken, nicht weil sie ihnen fehlen, sondern weil ihr Körper sie nicht mehr braucht. Sich in dieser Phase zum Essen oder Trinken zu zwingen, kann tatsächlich Unbehagen statt Linderung verursachen.